Projekte des Fördervereins

Bürgerschaftliches Engagement - 300.000 Euro für Geschichte der Frühindustrie durch die NRW Stiftung

Nordrhein-Westfalen-Stiftung hilft dem Förderverein Historisches Zentrum und dem Wuppertaler Geschichtsvereinen

"17.09.2002 Düsseldorf. Gute Nachricht für die Wuppertaler Geschichtsvereine und das Historische Zentrum: Die NRW-Stiftung stellt dem Bergischen Geschichtsverein und dem Förderverein des Museums für Frühindustrialisierung bis zu 300.000 Euro für die Einrichtung einer "Geschichtswerkstatt" und die Erweiterung des Museums zur Verfügung.

In Wuppertal engagiert sich der Bergische Geschichtsverein bereits seit Jahren für die Aufarbeitung der Industriegeschichte der Stadt, die zusammen mit den Nachbarstädten Solingen und Remscheid eine der ältesten Industrieregionen Westdeutschlands ist. Gemeinsam mit anderen Stadtteil- und Bürgervereinen möchte der Verein in einer "Geschichtswerkstatt" besonders die wirtschaftlichen und sozialen Entwicklungen des Wuppertales in der Vordergrund stellen und mit Themenrouten, Informations- und Anlaufstellen an besonders aussagekräftigen Gebäuden ein neues, besucherfreundliches Leitsystem im Stadtgebiet erarbeiten, das unter anderem von den Mitgliedern der Vereine ehrenamtlich betreut wird. In Ergänzung dazu wird das Museum für Frühindustrialisierung des Historischen Zentrums in einem neuen Ausstellungsbereich die sozialen Folgen der Industrialisierung darstellen. Die künftige Ausstellung zeigt, wie etwa der Einzug der Textil-, der Chemie- und der metallverarbeitenden Industrie die Arbeit und das Leben der Menschen geändert hat.

Die reizvolle Idee, die Präsentation der innerstädtischen Geschichtszeugnisse mit dem Themenmuseum zu verbinden und nicht zuletzt das ehrenamtliche Engagement der Vereine hätten den Vorstand der Nordrhein-Westfalen-Stiftung überzeugt, heißt es in einer Presse-Mitteilung der NRW-Stiftung. Die Verknüpfung von "indoor- und outdoor-Angebot" sei interessant und eine neue Form, Geschichte und Kultur einer Stadt und ihrer Region erlebbar und anschaulich zu machen. " ( Textquelle: NRW-Stiftung )

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