Dienstag, 2. November 2010, 19.30 Uhr, Engelshaus, Engelsstraße 10

Die Initiative „Spurensuche NS-Geschichte in Wuppertal e.V.“ wird sich vorstellen und über ihre Arbeit mit ehemaligen Zwangsarbeitern der NS-Zeit berichten:

Kontaktpflege, Hilfe, Besuchsprogramme, Dokumentation,

Ausstellung Licht fangen
"Ostarbeiterinnen" - Zwangsarbeiterinnen in einem Wuppertaler Unternehmen

so könnte man die Tätigkeit des Vereins, der in diesem Jahr sein 10jähriges Jubiläum feiert, schlagwortartig umreißen. Im Jahr 2000 spontan nach einem Vortrag gegründet, engagierten sich die Mitglieder zunächst, ehemaligen Zwangsarbeitern der NS-Zeit Hilfe zu leisten bei der Beschaffung von Bescheini­gungen und Dokumenten, um damit den inzwischen sehr betagten Menschen zu einer Entschädigungszahlung zu verhelfen. Mit vielen dieser Menschen wird heute noch ein reger Briefwechsel gepflegt. Gleichzeitig entstand in dieser Zeit ein Archiv, in dem Briefe und Fotodokumente verwahrt werden. In einem weiteren Schritt wurde ein Besuchsprogramm auf die Beine gestellte, um den von Vielen geäußerte Wunsch, noch einmal die Orte der Zwangsarbeit sehen zu können, zu erfüllen. Ein Schwerpunkt dieser Reisen waren auch immer Begegnungen mit Wuppertalern, insbesondere mit Jugendlichen. Für den Geschichtsunterricht entwickelten die Ehrenamtler Material, gestalteten Ausstellungen, halten regelmäßig Vorträge.

 

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