
Das Zeitalter der Industrialisierung wäre völlig undenkbar gewesen durch ein zeitgemäßes Massenbeförderungsmittel, das Arbeiter und Angestellte in ihre Fabriken und Kontore bringen konnte. Dazu diente im Bergischen Städtedreieck ein dicht gewebtes Schienennetz, das die Städte und Produktions-stätten im Bergischen Land untereinander, dann aber auch mit der Ruhr, mit dem Westfälischen Raum und mit dem Rhein verband. Darüber hinaus gab es hier nach Hannover den größten deutschen Stra-ßenbahnbetrieb mit regulärem Güterverkehr. In Not- und Kriegszeiten kamen Straßenbahnverkehre für Kohlentransport, Post- und Lazarettdienste hinzu.

Der Verein Bergische Museumsbahnen e.V. wurde im Jahre 1969 gegründet. Er darf als Reaktion aus der Mitte der Bevölkerung verstanden werden, auf den sukzessive erfolgenden Rückbau des Straßen-bahnverkehrs in Wuppertal. Ein wichtiges Stück Stadtgeschichte – gleichzeitig auch Industrie- und Technikgeschichte – sollte erhalten bleiben. Dem Verein gelang es, zu diesem Zweck ein Stück origi-naler Straßenbahnstrecke zu erhalten und dort einen musealen Fahrbetrieb zu installieren. Im weiteren werden Fahrzeuge gesammelt, restauriert und erhalten. Der Vortragende an diesem Abend gehört zur Gründer-Generation des Vereins.
Wir dürfen einen interessanten Abend erwarten und freuen uns auf Ihr Kommen. Bitte weisen Sie auch Freunde und Bekannte auf diesen Termin hin!
