

Die Fünfziger Jahre erfreuen sich als geschichtliche Epoche nach wie vor einer ungemein großen Attraktivität. Ein Streifzug durch Wuppertals Kulturgeschichte jener Zeit zeigt eine Stadt, die zwischen Wiederaufbaueuphorie, Lebenslust und Vergangenheitsverdrängung hin- und hergerissen war. Juliane Pempelfort rezitiert dazu Wuppertal-Texte aus Nachkriegsreportagen, Erinnerungen von Günther Grass und an Bill Haley, Eheratgebern, Kino- und Theaterkritiken, aber auch Literarisches von prominenten Wuppertal- Besuchern wie Gottfried Benn, Paul Celan und Heinrich Böll.

Dr. Michael Okroy M.A. ist den Wuppertalern insbesondere bekannt durch seine Forschungen zur geschichte des NAtionalsozialismus und zu Städtepartnerschaften mit Mittelosteuropa. Hinzu kommen Kulturprojekte, u.a. "Die schönen Drei. Literatur und Musik in Architektur" und "Wuppertal liest".
Juliane Pempelfort studierte von 2003 - 2007 an der Hochschule für Schauspielkunst in Berlin. 2007 ging sie für ein zweijähriges Festengagement an das Stadttheater Erlangen Seit der Spielzeit 2009/10 ist sie festes Ensemblemitglied der Wuppertaler Bühnen.