

Um die junge und verletzliche Weimarer Republik zu schützen gründete sich 1924 ein überparteilicher Schutzbund für Republik und Demokratie: das Reichsbanner. Diese wohl am gründlichsten vergessene Massenorganisation aus der Zeit der Weimarer Republik wird in Minterts Vortrag in Bildern und Filmausschnitten lebendig. Dabei wird ein Schwerpunkt auf der Entwicklung des Reichsbanners in den Wupperstädten Barmen und Elberfeld liegen.
David M. Mintert, Jahrgang 1971, studierte in Wuppertal und Bochum Geschichte. Er promovierte im letzten Jahr mit einer Arbeit über das frühe Konzentrationslager Kemna in Wuppertal. Seine 2001 verfasste Magisterarbeit mit dem Titel „Sturmtrupp der Deutschen Republik“, Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold im Wuppertal“ bildet eine Grundlage des Vortrags im Engelshaus. Mintert arbeitet als pädagogischer Mitarbeiter bei der Landesarbeitsgemeinschaft Arbeit und Leben DGB/VHS Nordrhein-Westfalen.
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