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Dienstag, 6. November 2007, 19.30 Uhr, Engelshaus, Engelsstr. 10

„Der Maler Richard Seel und seine Karikaturen vom deutschen Michel“

Dezember 1842, Zensur
Reinhard Grätz und Horst Heidermann nach dem Vortrag

Dr. rer. pol. Horst Heidermann

Der „Michel“ war als tölpelhafte und bäuerische Figur zur Kennzeichnung der Deutschen schon seit dem 30-jährigen Krieg bekannt. Auch gab es Versuche der bildlichen Darstellung. Die bis in die Gegenwart gültig gebliebene Figur stammt vom vom Elberfelder Maler Johann Richard Seel, der sie 1842/43 für seine Karikaturen (er)fand.
Wie kam es zu dieser originellen Schöpfung, wie zu ihrer sensationellen und dauerhaften Verbreitung?

Dezember 1842, Zensur
Dezember 1842, Zensur

Herr Dr. Heidermann hat nach seiner Pensionierung als Geschäftsführer der Friedrich-Ebert-Stiftung seine Zeit der Beantwortung dieser Fragen im Zusammenhang mit der intellektuellen und politischen Entwicklung im Vor- und Nachmärz gewidmet. Einige Ergebnisse wird er anhand von Lichtbildern erläutern, Hypothesen und Vermutungen zur Diskussion stellen.

Der gefesselte Michel
Der gefesselte Michel

 

Zum Referenten

Horst Heidermann geb. 1929, Dr. rer. pol., Diplom-Volkswirt, bis 1989 Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Friedrich-Ebert-Stiftung sowie bis 1984 Geschäftsführer des Verlags J.H.W. Dietz Nachf.

Das Buch:
Seel: Johann Richard Seel, Maler in Wuppertal und Zeichner des Deutschen Michel, (Beiträge zur Geschichte und Heimatkunde des Wuppertals, Bd. 40), Thales-Verlag, Essen 2003, 368 S., geb., 34,00 €.

Rezension des Buches auf den Seiten des Archivs für Sozialgeschichte