
Das Industriezeitalter hat viele Spuren hinterlassen. Zahlreich sind Fabrikhallen und Verwaltungsgebäude, oft mit einer anspruchsvollen, vielfach überzeugenden Architektur. Gelegentlich dienen sie weiter den alten Zwecken. Ansonsten sind diese Hüllen von 200 Jahren Industrialisierung nicht nur Orte der Erinnerung einer kurzen und stürmischen Vergangenheit, in ihnen kann auch Anderes produziert werden: neue Produkte, Dienstleistungen, Kreativität, Kunst und Kultur: Neue Nutzungen mit ökonomischer Zukunft.
Wolfgang Ebert, promovierter Kunsthistoriker u. Industriearchäologe, ist Professor für Industrial Heritage Management in Istanbul. Der gebürtige Dortmunder lebt abwechselnd in Geldern und Istanbul. Ebert war maßgeblich an der Rettung des Thyssenschen Hüttenwerks in Duisburg-Meiderich beteiligt, insbesondere regte er 1993 die Schaffung der „Route der Industriekultur“ an. Professor Ebert vertritt die Deutsche Gesellschaft für Industriekultur.
Deutsche Gesellschaft für Industriekultur (Internetpräsenz ist im Aufbau)
Route der Industriekultur ( Internetpräsenz mit reichhaltigem Angebot zu Themenrouten, Erkundung per Rad und für Menschen mit Behinderungen, etc.)
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