
Die Dialekte im Raum Wuppertal funktionierten früher so: Einerseits erlaubten sie eine recht problemlose Verständigung in der Region, andererseits konnte man sofort hören, aus welchem Ort jemand stammte.
Im ersten Teil des Vortrags wird die Sprachgeographie des Raumes auf der Grenze vom Rheinllänsichen zum Westfälischen vorgestellt. In zweiten Teil geht es um die gesellschaftliche Seite: Wer sprach 1929 Platt, wer spricht es heute noch? Wer nicht? Und warum die die Zahl der Dialektsprecher zwischen 1929 und heute so rapide zurückgegangen?
Dr. Georg Cornelissen arbeitet im Institut des LAndschaftsverbands Rheinland für Landeskunde und Regionalgeschichte. Er hat zahlreiche Beiträge zu den Dialekten und Regiolekten sowie zur regionalen Sprachgeschichte veröffentlicht.
LVR Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte
hier speziell: Sprachforschung
Auf Wikipedia: Dialekte in Wuppertal